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20.02.18 Essen mit Film // 20/02/18 repas avec film

sauteurs-affiche
20.02.18 ab 19Uhr
im Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin)
Essen mit Film

Corasol kocht wieder leckeres, veganes Essen. Dazu sind wir diesen Monat stolz darauf, euch den Film „Les Sauteurs“ (Those who jump) in Anwesenheit des Regisseurs zu zeigen. Nutzt die Gelegenheit ihm Fragen zu stellen oder über die Thematik zu diskutieren.
Film auf Französisch und Englisch; Diskussion wird gedolmetscht
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=LCv-ipG8OZM

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20/02/18 à partir de 19h
à Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin)
repas avec film

Corasol cuisinera de nouveau un bon repas végétarien. En plus, ce mois-ci nous sommes fièr.e.s de vous présenter le film „Les Sauteurs“ (Those who jump) en présence du réalisateur. Profitez de l‘occasion pour lui poser des questions et disutez du thème du film.
Film en français et anglais; la discussion sera interprétée
Bande-annonce: https://www.youtube.com/watch?v=LCv-ipG8OZM

Finger weg von der Ohlauer-Schule! // Pas touche à la Ohlauer Schule!

Kundgebung & Demo zur Räumung der Ohlauer/GHS, 11.01.2018, 7:45

Räumung der GHS am 11.01.2018 – Solidarität mit den Bewohner_innen – Demo um 07:45 vor der Schule

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 Kundgebung 8:30 Demo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

Am 11.01. um 8 Uhr morgens soll die GHS geräumt werden. Den Bewohnern wurde lediglich ein fragwürdiges Angebot gemacht, das in der Tradition des Oplatz-“Agreements” steht. Dies ist ein weiterer Versuch des Berliner Senats und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das Refugee Movement zu spalten. Dem jahrelangen Kampf um Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, gegen Rassismus und gegen das europäische Migrationsregime wurde mit Drohungen, repressiver Polizeigewalt, Isolierung und Überwachung durch Security-Personal, wochenlanger Belagerung des Kiezes durch die Polizei und Kriminalisierung der Aktivist_innen begegnet.

Die Pläne für das, nach dem Räumungsversuch 2014 vereinbarte, selbstverwaltete internationale Refugee-Center wurden torpediert und nie ernst genommen. Und das obwohl es ein Konzept gab, das mit einem freien Träger, mehreren Vereinen und der Nachbarschaft erarbeitet worden war und Pläne für Beratungsangebote, ein Café und einen politischen und kulturellen Treffpunkt beinhaltete.

Das Refugee Movement zeigte, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen. Ihre Forderungen nach Sichtbarkeit und gleichen Rechten, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft verweigert werden, haben Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigt und politisiert. Mut, Solidarität und gemeinsamer politischer Kampf sind nötiger denn je angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen, anhaltender Ausweitung der Grenzregime bis hin nach Afrika, alltäglicher rassistischer und kapitalistischer Ausbeutung, und des europäischen Rechtsrucks. Alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft!

“Es geht nicht um das Gebäude, es geht um die Bedeutung. Wenn ihr diesen Ort räumt, verlieren wir alle. Wir verlieren, was dieser Ort hätte werden können.” (Aktivisten aus der GHS)

You can’t evict a movement!
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Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 Kundgebung 8:30 Demo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

Am 11.01. um 8 Uhr morgens soll die GHS geräumt werden. Den Bewohnern wurde lediglich ein fragwürdiges Angebot gemacht, das in der Tradition des Oplatz-“Agreements” steht. Dies ist ein weiterer Versuch des Berliner Senats und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das Refugee Movement zu spalten. Dem jahrelangen Kampf um Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, gegen Rassismus und gegen das europäische Migrationsregime wurde mit Drohungen, repressiver Polizeigewalt, Isolierung und Überwachung durch Security-Personal, wochenlanger Belagerung des Kiezes durch die Polizei und Kriminalisierung der Aktivist_innen begegnet.

Die Pläne für das, nach dem Räumungsversuch 2014 vereinbarte, selbstverwaltete internationale Refugee-Center wurden torpediert und nie ernst genommen. Und das obwohl es ein Konzept gab, das mit einem freien Träger, mehreren Vereinen und der Nachbarschaft erarbeitet worden war und Pläne für Beratungsangebote, ein Café und einen politischen und kulturellen Treffpunkt beinhaltete.

Das Refugee Movement zeigte, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen. Ihre Forderungen nach Sichtbarkeit und gleichen Rechten, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft verweigert werden, haben Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigt und politisiert. Mut, Solidarität und gemeinsamer politischer Kampf sind nötiger denn je angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen, anhaltender Ausweitung der Grenzregime bis hin nach Afrika, alltäglicher rassistischer und kapitalistischer Ausbeutung, und des europäischen Rechtsrucks. Alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft!

“Es geht nicht um das Gebäude, es geht um die Bedeutung. Wenn ihr diesen Ort räumt, verlieren wir alle. Wir verlieren, was dieser Ort hätte werden können.” (Aktivisten aus der GHS)

You can’t evict a movement!
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Expulsion de l‘école GHS le 11/01/18 – Appel à la solidarité

Evacuation de la GHS le 11.01.2018 – solidarité avec les habitants.
7:45 manifestation
8:30 commence le cortège
Le 11.01.2018 à 8 heures du matin est prévue l’évacuation de la GHS. Au habitants rien qu’une proposition problématique a était faite, en continuation de l‘”accord” de l’O-Platz. Ceci est un autre tentative de la part du sénat de Berlin et du quartier de Friedrichshain-Kreuzberg de diviser le Refugee Movement. A des années de lutte pour l’autodétermination, pour la liberté de mouvement, contre le racisme et contre le régime européen de migration ils ont faits face avec menaces, violence répressive de la part de la police, isolation et surveillance de la part du personnel de sécurité, des semaines de siège du quartier par la police et la criminalisation des activistes.
Les plans pour ce qui était prévu après l’essai de évacuation, notamment un Refugee-Centre international autonome, ont été ignorés et jamais réellment considérés. Et ca alors que il y avait un concept élaboré avec un porteur libre, plusiers organisations et le voisinage et qui comprenait un service de consultation, un café et un lieu de rencontre politique et culturel.
Le Refugee Movement a montré que le refugiés lutte eux même pour leur status de subjects politique. Leur demandes pour visibilité et droits égales, niés par la société majoritaire blanche-allemande, ont animées et politisées groups, initiatives et individus. Courage, solidarité et la lutte politique commune sont plus nécessaire que jamais face aux restrictions continues du droit d’asil, aux extension perpétuelle du régime des frontières jusqu’á l’Afrique, à l’exploitation capitaliste raciste quotidienne et au glissement á droite en Europe. Tout le monde doit avoir le droit de décider où et comment abiter, indépendentement de statut et origine.
“Ce n’est pas question du bâtiment, c’est le signification. Si vous évacuez cet endroit nour perdons tous. Nous perdons ce que cet endroit aurait pu être.” (activistes de l’école)
Vous ne pouvez pas évacuer un mouvement!

Mehr hier/more there/plus là: https://oplatz.net/demo_zur_raumung_ohlauer_gerhart_hauptmanschule_berlin_kreuzberg/

16.01.18: Küfa + Film im Zielona Gora // 16/01/18. repas + film à Zielona Gora

(deutsch unten)

Soirée de Küfa – cuisine et documentaire
Lieu: Zielona Gora, Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin
Date: Mardi, le 16 janvier 2018, repas á partir de 19 h, projection á 20 heures.

Corasol – contre le racisme, show solidarity – projette le documentaire „White Charity“. Des expert.e.s expliquent les stéréotypes présents sur les affiches incitant à faire des dons et leur influence sur la vision qu’ont les européen.ne.s blanc.hes de l’Afrique et des blacks. Votre présence est vivement souhaitée. Bonne année á tout le monde! Film en allemand/anglais.

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Küfa und Dokumentarfilm
Ort: Zielona Gora, Grünbergerstr.73, 10245 Berlin
Datum: Dienstag, den 16.01.2018, Essen ab 19 Uhr, Film ab 20 Uhr.
Corasol – contre le racisme, show solidarity – kocht und zeigt den Dokumentarfilm „White Charity“. In diesem Film diskutieren Expert*innen die Stereotype auf Spendenplakaten und deren wesentlichen Einfluss darauf, wie weiße Europäer*innen ihre Bilder von Afrika und Schwarzen Menschen konstruieren. Ihr seid herzlich eingeladen mit uns zu essen, zu gucken und zu diskutieren. Allen ein gutes neues Jahr! Film in deutsch/englischer Lautsprache.

Montag, 18.12.2017: Internationaler Aktionstag

Wir rufen Euch auf, am nächsten Montag auf die Straße zu gehen!
Der 18.12.ist Tag der Migration und dieses Jahr Aktionstag gegen die Zustände in Libyen und die abschottende Grenzpolitik der EU.
Women in Exile ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Demo auf:

Montag, 18.12.2017, 16:30-18:30 vor der Vertretung der EU-Kommission in Berlin
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor

Hier findet ihr den Aufruf zur Demonstration: Aufruf Deutsch Aufruf Arabisch

    Demonstration this Monday!

The 18th of december is day of the migration and this year action day against the atrocities in Libya and politics of the EU that closes the borders.
Women in Exile calls with other groups to a demonstration:

Monday, 12/18, 4:30pm-6:30pm, in front of the representation of the EU commission
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor

Here you find the call from Women in Exile: Call Englisch

    Descendez dans la rue le lundi!

Le 18.12. c‘est le jour de la migration et cet anné jour d‘action en contre la situation en la Libye et la politique de la UE qui ferme ses frontières.
Women in Exile appelle avec autres groups à une manif:

lundi, 18.12.2017, 16-30 à 18:30 avant la répresentation de la commision de la UE
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor

Demo: Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!

24.11.2017 – Demo

Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika

Nach dem Mittelmeer wird auch die Sahara zu einem Massengrab für afrikanische Menschen.
Die EU will Haftlager, sogenannte Hotspots im Niger einrichten, sodass Migrant*innen die Sahara oder gar das Mittelmeer nicht mehr erreichen können. In diesen Hotspots werden die Menschen inhaftiert, registriert und zur „freiwilligen Rückkehr“ gezwungen.

Angesischts der ökonomischen Situation im Niger und des Elends dort, kann diese Operation nur zu einer großen Tragödie führen: zu noch mehr Korruption, Folter und zu einer humanitären Katastrophe großen Ausmaßes.

Die korrupten und diktatorischen Regime in Afrika werden nicht mehr wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen kritisiert, sondern belohnt, die Wächter der Festung Europa zu sein.
Zur Zeit finden die Verhandlungen zwischen Frankreich, Niger und auch dem Tschad statt, um die sogenannten Hotspots einzurichten.

Am 24. November 2017 laden wir euch ein mit uns vor der nigerischen Botschaft und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor gegen die Errichtung dieser Lager zu protestieren.

Wann? 24.11.2017

Wo? 11:00 Uhr – 13:00 Uhr
vor der nigerischen Botschaft (Machnower Str. 24, 12165 Berlin, S-Bhf Zehlendorf)

14:00 Uhr – 16:00 Uhr
vor dem Europäischen Haus (Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor)