Archiv der Kategorie 'Informationen'

Manifestation en soutien à 6 activistes ayant empêché une déportation

abschiebung
Le 17 août 2016, un homme faisait l’objet d’une tentative d’expulsion à bord d’un vol commercial vers le Cameroun. L’homme était ligoté et maintenu de force sur son siège par deux policiers. Il criait de douleur et semblait étouffer.
Face à cette scène inhumaine, la majorité des passagers de l’avion exprimèrent vocalement leur indignation et refusèrent de s’asseoir. Ce mouvement de solidarité a contraint les policiers à
abandonner l’expulsion. Ils choisirent alors arbitrairement six passagers, qu’ils emmenèrent au commissariat.
Le 31 mai 2017, ces « six héros » comparaîtront devant le Tribunal correctionnel de Bruxelles. Ils sont poursuivis pour entrave méchante à la circulation aérienne. Nous nous opposons à la criminalisation de ce geste humain de décence et de solidarité.
Nous soutenons les six héros et déclarons que nous aussi, face à une expulsion violente, nous refuserons de la boucler !

Soutien aux 6 héros, poursuivis
pour avoir empêché une expulsion
Soyons nombreux à l’audience et devant le Tribunal !
31-05-2017 – 8h30
Palais de Justice de Bruxelles (Place Poelaert)

30.05. Mobi- und Info-VA gegen die G20-Africa-Partnership-Konferenz / 30/05 Soirée de mobilisation et d‘information contre la Conférence G20 sur le partenariat africain

*English below **Français en bas

Mobi- und Info-VA gegen die G20-Africa-Partnership-Konferenz

Wenn ich ein Turnschuh wär, käm ich über euer scheiß Mittelmeer.

30.05. um 19 Uhr in der Tristeza

Referent*innen: Bruno Watara (Initiative gegen das EU Grenzregime), Rolf (Freund*innen des 17. April, Afrique Europe Interact)

Vom 12. bis 13. Juni – im Vorfeld des G20-Treffens im Juli in Hamburg – lädt Deutschland zur „G20-Afrika-Partnerschafts-Konferenz“ ins Schöneberger Gasometer in Berlin ein.

Wir fragen uns: Was für eine Partnerschaft soll das sein? Angesichts der Tausenden an Toten an Europas Grenzen zu Afrika. Angesichts der Vorhaben, die Grenzen weiter ins Innere Afrikas zu verlagern, Menschen verstärkt abzuschieben und «Fluchtursachen zu bekämpfen». Angesichts Kooperationen der deutschen Regierung mit Diktatoren wie in Eritrea und im Sudan. Angesichts von Freihandelsabkommen und anderen Masterplänen, die nur die Ausbeutung afrikanischer Länder zu Gunsten Europas weiter fortschreibt.

In den letzten Monaten wurden eine Reihe neuer Pläne geschlossen und Deals ausgehandelt, wie beispielsweise der sogenannte Marshall-Plan für Afrika. In der Veranstaltung wollen wir uns einen Überblick darüber verschaffen, was auf der sogenannten Africa-Partnership-Konferenz passieren wird und wer da anwesend ist. Wir wollen thematisieren, wie die sogenannte Partnerschaft in aktuellen Abkommen und Plänen tatsächlich aussieht. Und wir wollen über geplante Gegenproteste informieren.

Für globale Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung!

Informiert euch und unterstützt die Proteste gegen die G20-Africa-Partnership-Konferenz!

Infos zu den Protesten: http://wirsindwuetend.blogsport.eu/

Soirée de mobilisation et d‘information contre la Conférence G20 sur le partenariat africain

Si j‘étais une tennis, je passerai votre foutue mer Méditerranée.

30/05 à 19h à Tristeza

Référents : Bruno Watara (Initiative gegen das EU-Grenzregime), Rolf (Freund*innen des 17. April, Afrique Europe Interact)

Les 12 et 13 juin – en amont de la rencontre du G20 Hambourg – l‘Allemagne invite à une „conférence G20 sur le partenariat africain“ dans le Gasometer de Schöneberg à Berlin.

Nous nous demandons : de quel genre de partenariat s‘agit-il ? Au vu des milliers de morts aux frontières européennes en Afrique. Au vu des tendances visant à repousser les frontières à l‘intérieur du continent africain, à expulser les gens encore plus massivement et à „combattre les causes de leur fuite“. Au vu des coopérations du gouvernement allemand avec des dictateurs, comme en Erythrée et au Soudan. Au vu des accords de libre échange et d‘autres mesures draconiennes qui ne font que renforcer l‘exploitation des pays africains au profit de l‘Europe.

Ces derniers mois, se sont négocié une série de nouveaux plans et d‘accords, comme le dénommé „Plan Marshall pour l‘Afrique“. Au cours de notre soirée, nous voulons obtenir une vue d‘ensemble sur ce qui est censé se passer lors de la conférence G20 sur le partenariat africain et sur ses participants. Nous voulons thématiser les réalités de ce soit disant partenariat parmi les accords et plans actuels. Et nous voulons informer sur les protestations organisées à l’encontre de cette conférence.

Pour une liberté de mouvement globale et un développement libre et voulu !

Informez-vous et soutenez les protestations contre la conférence G20 sur le partenariat africain !

Informations sur les actiones: http://wirsindwuetend.blogsport.eu/

Mobilisation and information meeting against the G20-Africa-Partnership-Conference

30th May, 7pm in Tristeza

Speakers: Bruno Watara (Initiative against the EU border regime), Rolf (Freund*innen des 17. April, Afrique Europe Interact)

In preparation for the G20 meeting in Hamburg in July, Germany is organising a G20-Africa-Partnership Conference in the Schöneberger Gasometer in Berlin the 12th and 13th of June.

We‘re wondering: what sort of partnership is that supposed to be? In view of the thousands of deaths on Europe’s borders to Africa, in view of the plans to move the borders even further into the inner parts of Africa, to increase deportation and ‚fight the causes of migration‘. In view of the cooperation of the German government with dictators in Eritrea and in Sudan. In view of free trade agreements and other masterplans that only serve to continue the exploitation of African countries for the benefit of Europe.

In the last few months a series of new plans have been introduced and deals agreed, such as the so-called “Marshall-Plan for Africa”. At this meeting we want to provide an overview of what will happen at the Africa-Partnership-Conference and who is going to be there. We want to talk about what the so-called partnership actually looks like, in regard to current agreements and plans. And we want to provide information about the planned protests against the conference.

For world-wide freedom of movement and self-determined development!

Get informed and support the protests against the G20-Africa-Partnership-Conference.

Information about the protest: http://wirsindwuetend.blogsport.eu/

03.01. Küfa in der Friedel

Corasol kocht in der Friedel! Nach den ganzen Feierlichkeiten, lasst uns auf das neue Jahr anstossen und ein gutes Essen auf Erdnussbasis geniessen.

Corasol cuisine à la Friedel! Après les fêtes, venez trinquer avec nous à la nouvelle année et partager un bon repas à base d‘arachides.

Corasol is cooking at Friedel! After the parties of the end of the year, let us cheer to the year coming and share a good meal on peanut base.

Zweiter Redebeitrag für die Verschwundenen!

Liebe Aktivist*innen,
Wir sind heute hier versammelt um gemeinsam unseren Brüdern und Schwestern zu gedenken, die bei der Überquerung des Meers und auf der Suche nach einem besseren Leben ums Leben gekommen sind. Wir sind hier, um diese unbekannten Migrant*innen zu ehren, deren Familien noch auf ihre triumphale Rückkehr warten ohne zu wissen, dass sie schon längst ertrunken sind. Ja, wie viele Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Ehemänner und Ehefrauen, warten auf die Rückkehr ihrer Söhne, Töchter, Väter, Ehefrauen oder Ehemänner. Wie viele hoffen jedes mal, wenn das Telefon klingelt, dass es sich um ein*e Angehörige handelt. Dass es der Anruf ist, der das Leid lindert. Wie viele wurden enttäuscht, als sie den Anruf bekommen haben, der ihnen mitteilte, dass ihr geliebter Mensch nie wieder zurückkommen würde. Dass er oder sie auf der Suche gestorben ist, beim mutigen oder feigen Versuch den Wassern gegenüberzutreten, die vor ihm oder ihr lagen. Und dieses Gewässer ist das Mittelmeer, ein wahrer Friedhof für Migrant*innen. Statistiken sprechen von mehr als 10 000 Migrant*innen, die seit 2014 im Meer gestorben sind. 2014 waren es 3500 Tote, im letzten Jahr 3771, dazu kommen 2814 Todesfälle seit Anfang 2016, – so eine genaue Angabe des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen. Wie wird es 2017 aussehen?
Wird sich das Mittelmeer eines Tages an Migrant*innen satt gegessen haben? Werden Europa und Nordamerika eines Tages müde werden, dem Meer Migrant*innen anzubieten unter dem Vorwand, dass diese eine Gefahr darstellen ? Die erschreckenden Unglücksfälle im Mittelmeer der letzten Monate sind nichts Außergewöhnliches mehr, denn seit langem sehen wir die gleichen Bilder. Doch was tun wir ? Und was tun unsere Regierungen ? Die hiesigen als auch die in Asien und Afrika ? Sie bedienen sich der Toten um auf Stimmenfang zu gehen.
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Gedenkkundgebung für die Opfer des europäischen Grenregimes

Redebeitrag anlässlich der Gedenkkundgebung für die Opfer des europäischen Grenzregimes

Liebe Aktivist*innen aus unterschiedlichen Politgruppen.
Liebe Freund*innen, die uns immer treu seid.
Sehr geehrte Vorbeigehende.
commémoration
Die Ereignisse, um die wir heute versammelt sind, passieren seit Anbeginn der Zeiten und hinterlassen immer noch eine Lücke in der Gesellschaft.
Wir gedenken heute zum ersten Mal unseren Eltern, Brüdern, Schwestern, Kindern und Freund*innen, die ihr Leben auf der Suche nach Frieden verloren haben. Wir gedenken auch denjenigen, die ihr Leben verloren haben, indem sie sich diesen Frieden erkämpft haben.
Gedenken heißt auch Bildung leisten: politische Bildung und Pädagogik der Vielen. Die Welt ist nichts ohne das, was die Menschen gemeinsam haben. Die Weltgeschichte ist die Basis ihrer Einheit. Deswegen widmen wir diesen Tag der Erinnerung der Verstorbenen.
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