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so:12.05.19 Abschiebehaft Abschaffen! Demo

Abschiebehaft abschaffen!
Für eine (Un)Geordnete Rückkehr zur Menschenwürde und Solidarität!

Kommt zur DEMO zum bundesweiten Aktionstag:
Sonntag // *12.05.2019* // 14.30
Schönefeld Flughafen (S-Bahn)

Pünktlich zum 100. Geburtstag der Abschiebehaft in Deutschland soll diese mit dem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ massiv ausgebaut und am Flughafen Schönefeld ein Abschiebegewahrsam eröffnet werden. Da gibt’s nichts zu feiern!

Migration ist kein Verbrechen – Solidarität ist unsre Waffe!

***Vollständiger Aufruf DE***
Abschiebehaft abschaffen!
Für eine (Un)Geordnete Rückkehr zur Menschenwürde und Solidarität!

DEMO zum bundesweiten Aktionstag:
Sonntag // 12.05.2019 // 14.30
Schönefeld Flughafen (S-Bahn)

Pünktlich zum 100. Geburtstag der Abschiebehaft in Deutschland soll diese mit dem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ massiv ausgebaut werden. Da gibt’s nichts zu feiern!

Wird dieses Gesetz in der aktuellen Form verabschiedet, können geflüchtete und migrierte Menschen bald ohne richterlichen Beschluss oder Einzelfallprüfung in normalen Gefängnissen inhaftiert werden. Die Voraussetzungen für eine Inhaftierung sollen enorm abgesenkt werden – alleine z.B. die Tatsache, dass eine Person für ihre Reise bezahlt hat (wer hat das nicht?) soll künftig eine „Fluchtgefahr“ darstellen und somit ausreichen, um bis zu 1 1/2 Jahre in Haft genommen werden zu können. Dabei soll in Zukunft nicht mehr der Staat zu beweisen haben, dass bei einer Person „Fluchtgefahr“ vorliegt, sondern die Personen werden aus der Haft heraus beweisen müssen, dass keine vorliegt, um wieder entlassen zu werden. Alles ohne Zugang zu kostenlosem Rechtsbeistand.

Abschiebehaft ernennt Migration so per Gesetz zum Verbrechen. Aber wir spielen bei dieser rassistischen und nationalistischen Politik nicht mit! Und wir werden diesen weiteren Angriff auf die Grundrechte von geflüchteten und migrierten Menschen nicht ohne Protest hinnehmen!

Obwohl im Berliner Koalitionsvertrag ein Ende dieser Praxis vereinbart wurde, werden auch hier aktuell Menschen (wenn auch nur Wenige ) in Abschiebehaft genommen. In Deutschland sind es jährlich mehrere Tausend Menschen. Brandenburg plant den Ausbau eines Abschiebegewahrsams beim Flughafen Schönefeld, der bereits Ende Juni den Betrieb aufnehmen soll, sowie die Wiedereröffnung des Abschiebeknasts in Eisenhüttenstadt. Wenn die erst einmal da sind, wird Berlin sie sicherlich mitbenutzen.

Lasst uns daher gemeinsam gegen Abschiebehaft kämpfen! Im Rahmen eines dezentralen Aktionstags der Kampagne 100 Jahre Abschiebehaft (100-jahre-abschiebehaft.de) wollen wir Schönefeld als einen der Orte sichtbar machen, an dem zukünftig Menschen aufgrund von Rassismus eingesperrt werden sollen.

Ob durch rechtliche Mittel oder Protest und Hungerstreik: Menschen in Abschiebeknästen kämpfen bereits mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Unrecht der Abschiebehaft. Ihnen gilt unsere Solidarität.

Migration ist kein Verbrechen – Solidarität ist unsere Waffe!

Kämpft mit uns für
* Keine Abschiebeknäste in Berlin und Brandenburg!
* Die Abschaffung der Abschiebhaft und sofortige Schließung aller Abschiebeknäste!
* Ein Ende aller Abschiebungen!
* Gegen die rassistischen Asylgesetzverschärfungen!
* Für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle!

Aktion Abschiebhaft abschaffen Berlin Brandenburg

abschiebehaft_abschaffen_bb@riseup.net
Twitter: Aktion Abschiebehaft Abschaffen BB

Demo SeehoferWegbassen: Samstag, 30. März 2019 von 14:00 bis 19:00 @Oberbaumbrücke

English below / other languages: seebruecke.org/wegbassen/aufruf

Heimathorst hat wieder zugeschlagen – diesmal besonders radikal. Für uns ist klar: hierauf bedarf es einer Antwort der solidarischen Gesellschaft, also von uns allen! Am 30.03.19 werden wir wieder laut und streiten für unsere Gesellschaft der Vielen, der sicheren Häfen und solidarischen Städte.

Diesmal im Angebot vom Heimathorst: Das „Rücksichtslose-Abschiebe-Gesetz“, pardon „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“. Es schränkt Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und zivilgesellschaftliches Engagement ein. Es ist ein Angriff auf Schutzsuchende, und auf uns alle, auf unsere selbstbewusst vielfältige Gesellschaft!
(mehr…)

30.03. abends: Podiumdiskussion, Infotische und v.m.

Retten statt Reden!
seawatch

Unter diesem Motto stach Sea-Watch lange Zeit erfolgreich in See und war dabei an der Rettung von über 37.000 Menschen beteiligt. In diesem Sommer dann der Tiefpunkt. Mit verzerrten Diskussionen und fadenscheinigen Anschuldigungen wurden Seenotretter*innen daran gehindert ihre Arbeit zu machen, also Menschen zu retten und das grausame Geschehen an der tödlichsten Grenze zu dokumentieren.

Warum? Weil sie sichtbar machen was nur schmerzhaft zu ertragen und aus humanistischer Sicht nicht zu rechtfertigen ist. Sie sind das notwendige Aufbegehren gegen eine unmenschliche Abschottungspolitik und wir meinen, dass sie mit jedem Menschenleben auch zugleich die europäische Union (ach die ganze Welt!) vor einer historischen und humanistischen Niederlage retten.

Deshalb gehen wir von RSNZRFLXN wieder auf Solitour und lassen die zivile Seenotrettung in dieser Situation nicht nur weiterhin zu Geld, sondern noch stärker zu Wort kommen. Ganz nach dem Motto: Retten und Reden!
Zusätzlich unterstützen wir diesmal, neben Sea-Watch, auch ausgewählte Flüchtlings- und Wilkommensarbeit aus den jeweiligen Städten, wofür das „& Friends“ im neuen Titel steht.

Eine Veranstaltung von Sea-Watch & Friends Solitour – Nacht der zivilen Seenotrettung
Mehr auf: https://www.facebook.com/events/2403933989639241/
Wir, Corasol, nehmen an der Podiumsdiskussion teil.

Sprachcafé – Café des langues

langues-logo
Corasol organisiert jeden 2. und 4. Montag im Monat ein Sprachcafé. Ihr würdet gern eine Sprache lernen, redet gern in einer Fremdsprache, oder habt Lust, beim Lernen zu unterstützen? Dann kommt rum! Das Café ist recht locker organisiert: ob regelmässiges Tandemlernen, lose Gespräche, oder gegenseitige Unterstützung bei den Hausaufgaben, ihr entscheidet, was ihr machen wollt. Wir sorgen für Getränke und was nettes zum Knabbern.

Corasol organise un café des langues, chaque 2ème et 4ème lundi du mois. Vous voulez apprendre une langue, aimez parler une langue étrangère, ou bien vous avez envie d‘aider quelqu‘un à apprendre? Alors, passez au café! L‘organisation est très ouverte: à vous de voir si vous préférez vous retrouver régulièrement pour un tandem, discuter tranquillement, ou vous aidez les un.es les autres pour vos devoirs. Nous fournissons des boissons et quelque chose à grignoter.

Wo: Hearts‘ fear (Wildenbruchstr. 24)
Wann: jeden 2. und 4. Montag im Monat 16-19h

09.03.19: Kundgebung gegen den Franc CFA // 09/03/19: manifestation contre le franc CFA

(Deutsch unten)

TOUS À BERLIN CE SAMEDI 09 Mars 2019 à partir de 14h POUR ENDIGUER LE CFA

Vous êtes fils et filles de maman Afrique, vous êtes toute personne aspirant à un monde plus juste et plus équitable :
Venez nombreux apporter votre soutien au Mouvement Panafricain engagé (qui manifeste la même date à Paris en direction de CHAMALIÈRE) et qui dit NON au CFA, LA MONNAIE COLONIALE, cause première de l‘immigration en Afrique.
NON AU CFA et OUI À L‘INDÉPENDANCE MONAITAIRE DE L‘AFRIQUE!

Manifestation en soutien à la marche de Paris contre le CFA, samedi 9 mars à 14h, Pariser Platz, devant l‘ambassade de France à Berlin.

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Demo gegen den Franc CFA, die Kolonialwährung Frankreichs in West- und Zentralafrika

Am 9. März findet in Frankreich ein Marsch der panafrikanischen Bewegung von Paris nach Chamanière statt. Dort wird der Franc CFA, die Kolonialwährung gedruckt, die 14 afrikanische Länder immer noch wirtschaftlich an Frankreich fesselt. Wir sind solidarisch mit dieser Bewegung und sagen NEIN zum CFA und JA zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Afrikas!

Solidarische Kundgebung am 9. März um 14 Uhr vor der französischen Botschaft, Pariser Platz, Berlin

02.03.19: Wir bleiben alle! Demoaufruf für Neukölln

français plus bas // English bellow

+++ Mehr Infos zur Sterndemo +++


Wir bleiben alle!

Am 2. März wird es in mehreren Stadtteilen Berlins eine Demo für den Erhalt vieler selbstverwalteter Projekte geben. Akut bedroht sind Liebig34, Potse/Drugstore, G17a, Meuterei und Syndikat, welche teilweise seit Jahrzehnten ein bedeutender Teil der Berliner Kultur sind. Dagegen wehren wir uns!
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