Archiv der Kategorie 'archiv'

21.08. ab 19:30: Essen mit Infoveranstaltung // Folks‘ kitchen with info evening // cantine et soirée d‘infos

kaufa-anker-deutsch
(Francais en bas)
(English bellow)

Küfa und Präsentation
AnkER-Zentren: eine Reise in die neuen geschlossenen Lager für Flüchtlinge

Im März dieses Jahres hat die deutsche Regierung die Idee, eine neue Art von Flüchtlingslagern, sogenannte AnkER-Zentren, einzuführen, in ihre Pläne aufgenommen. Diese Zentren werden auch im Masterplan Migration genannt, der von Bundesinnen-
minister Seehofer vor ein paar Wochen veröffentlich wurden. Diese Zentren sind nicht einfach Erstaufnahmeeinrichtungen für Menschen, die Asyl beantragen. AnkER steht für Ankunft, Entscheidung und Rückführung. Ähnlich wie Gefängnisse werden
diese Zentren riesige Einrichtunge, die verschieden Funktionen erfüllen sollen: Darunter Diese Zentren werden riesige Einrichtungen, ähnlich wie Gefängnisse, die verschiedene Funktionen erfüllen sollen: Darunter fällt natürlich die Aufnahme von
Asylsuchenden, aber auch die Abschiebung derer deren Asylbegehren abgelehnt wurde.
Wir geben euch mehr Informationen zu diesen AnkER-Zentren und erläutern vor allem die Folgen die diese Zentren für Geflüchtete
nach sich ziehen.

21.08.18 um 19:00 in Zielona Gora
(Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin)
Präsentation auf Französisch, Englisch und Deutsch.

AnKER-Centres: a trip into the new closed centres for refugees

In March this year the German government included the idea of establishing a new model of shelters, the so called AnKER-centres, in its plans. These centres are also mentioned in the migration Master Plan published by Minister Seehofer a few weeks ago.

These centres will not simply be reception centres for people claiming asylum. AnKER stands for Reception, Decisions and Returns (Aufnhame, Entscheidungs und Rückfürungs). These centres will be huge establishments, similar to prisons, which will serve difference functions; namely, the reception of asylum seekers but also the deportations of those whose asylum claim is rejected.

What are the consequences for refugees? They will be requested to stay in these centres until a decision on their asylum application is taken. They will have to live in these prisons up to 18 months. Authorities, such as the BAMF and the Ausländebehörde, will dispatch representatives in these centres. That means that people will have less opportunities to leave these centres to attend appointments for example; refugees will face even a further degree of isolation than nowadays. These centres are an instrument to enhance the control and surveillance of refugees and to cut their ties with the external world. Refugees will live in segregation and with no privacy.

We invite you all to join the activists of Corasol on 21 August at 7.30pm at Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, Berlin) for a presentation and discussion about the AnKER-centres.
The presentation will be in French with translation to German and English .

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Les centres AnKER: un voyage dans les nouveaux centres fermés pour les réfugiés

En mars de cette année, le gouvernement allemand a inclut l’idée d’établir un nouveau modèle de centres d’accueil, les centres AnKER, dans ses plans. Ces centres ont été aussi mentionnés dans le nouveau Plan General pour la migration qui a été publié par le Ministre Seehofer il y a quelques semaines.

Ces centres ne seront pas juste des nouveaux centres d’accueil pour les demandeurs d’asile. AnKER veut dire Accueil, Décisions et Retours (Aufnhame, Entscheidungs und Rückfürungs). Ces centres seront des grands établissements, semblable à des prisons, qui auront plusieurs fonctions, plus précisément l’accueil des demandeurs d’asile mais aussi les expulsions de ceux dont la demande d’asile aura été rejetée.

Quelles sont les conséquences pour les réfugiés ? Ils devront rester dans ces centres jusqu’au moment où une décision concernant leur demande d’asile sera prise. Ils devront vivre dans ces prisons pendant une période qui peut aller jusqu’à 18 mois. Les autorités, comme par exemple le BAMF et les Ausländebehörde, enverront leurs représentants dans ces centres ainsi que les gens auront moins d’opportunités de les quitter pour se rendre à des rendez-vous par exemple. Les réfugiés seront soumis à un isolement encore pire qu’aujourd’hui. Ces centres constituent un instrument pour renforcer le contrôle et la surveillance des réfugiés et pour couper leurs liens avec l’extérieur. Les refugies y vivront ségrégés et sans intimité.

On vous invite tou.s.tes à rejoindre les activistes de Corasol le 21 août à 19 :30 à Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, Berlin) pour une présentation et une discussion concernant les centres AnKER.
La présentation se fera en français avec traduction en anglais et allemand.

17.04.: Küfa und Veranstaltung in Zielona Gora

faulenzaCorasol vous préparera un bon repas vegan. Cette fois, nous acceuillerons une présentation de FaulenzA sur son livre „Support your sisters not your cisters – A propos de la discrimination des personnes trans*femmes“.
Quand: 17/04/18 à partir de 19h
Où: Zielon Gora, Grünbergerstr. 73

Corasol kocht wieder leckeres veganes Essen für Euch. Diesmal gibt es einen Vortrag von FaulenzA über ihr Buch „Support your sisters not your cisters – Über Diskriminierung von Trans*Weiblichkeiten“.
Wann: 17.04.18 ab 19 Uhr
Wo: Zielon Gora, Grünbergerstr. 73
(mehr…)

20.02.18 Essen mit Film // 20/02/18 repas avec film

sauteurs-affiche
20.02.18 ab 19Uhr
im Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin)
Essen mit Film

Corasol kocht wieder leckeres, veganes Essen. Dazu sind wir diesen Monat stolz darauf, euch den Film „Les Sauteurs“ (Those who jump) in Anwesenheit des Regisseurs zu zeigen. Nutzt die Gelegenheit ihm Fragen zu stellen oder über die Thematik zu diskutieren.
Film auf Französisch und Englisch; Diskussion wird gedolmetscht
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=LCv-ipG8OZM

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20/02/18 à partir de 19h
à Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin)
repas avec film

Corasol cuisinera de nouveau un bon repas végétarien. En plus, ce mois-ci nous sommes fièr.e.s de vous présenter le film „Les Sauteurs“ (Those who jump) en présence du réalisateur. Profitez de l‘occasion pour lui poser des questions et disutez du thème du film.
Film en français et anglais; la discussion sera interprétée
Bande-annonce: https://www.youtube.com/watch?v=LCv-ipG8OZM

Finger weg von der Ohlauer-Schule! // Pas touche à la Ohlauer Schule!

Kundgebung & Demo zur Räumung der Ohlauer/GHS, 11.01.2018, 7:45

Räumung der GHS am 11.01.2018 – Solidarität mit den Bewohner_innen – Demo um 07:45 vor der Schule

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 Kundgebung 8:30 Demo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

Am 11.01. um 8 Uhr morgens soll die GHS geräumt werden. Den Bewohnern wurde lediglich ein fragwürdiges Angebot gemacht, das in der Tradition des Oplatz-“Agreements” steht. Dies ist ein weiterer Versuch des Berliner Senats und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das Refugee Movement zu spalten. Dem jahrelangen Kampf um Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, gegen Rassismus und gegen das europäische Migrationsregime wurde mit Drohungen, repressiver Polizeigewalt, Isolierung und Überwachung durch Security-Personal, wochenlanger Belagerung des Kiezes durch die Polizei und Kriminalisierung der Aktivist_innen begegnet.

Die Pläne für das, nach dem Räumungsversuch 2014 vereinbarte, selbstverwaltete internationale Refugee-Center wurden torpediert und nie ernst genommen. Und das obwohl es ein Konzept gab, das mit einem freien Träger, mehreren Vereinen und der Nachbarschaft erarbeitet worden war und Pläne für Beratungsangebote, ein Café und einen politischen und kulturellen Treffpunkt beinhaltete.

Das Refugee Movement zeigte, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen. Ihre Forderungen nach Sichtbarkeit und gleichen Rechten, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft verweigert werden, haben Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigt und politisiert. Mut, Solidarität und gemeinsamer politischer Kampf sind nötiger denn je angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen, anhaltender Ausweitung der Grenzregime bis hin nach Afrika, alltäglicher rassistischer und kapitalistischer Ausbeutung, und des europäischen Rechtsrucks. Alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft!

“Es geht nicht um das Gebäude, es geht um die Bedeutung. Wenn ihr diesen Ort räumt, verlieren wir alle. Wir verlieren, was dieser Ort hätte werden können.” (Aktivisten aus der GHS)

You can’t evict a movement!
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Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 Kundgebung 8:30 Demo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

Am 11.01. um 8 Uhr morgens soll die GHS geräumt werden. Den Bewohnern wurde lediglich ein fragwürdiges Angebot gemacht, das in der Tradition des Oplatz-“Agreements” steht. Dies ist ein weiterer Versuch des Berliner Senats und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das Refugee Movement zu spalten. Dem jahrelangen Kampf um Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, gegen Rassismus und gegen das europäische Migrationsregime wurde mit Drohungen, repressiver Polizeigewalt, Isolierung und Überwachung durch Security-Personal, wochenlanger Belagerung des Kiezes durch die Polizei und Kriminalisierung der Aktivist_innen begegnet.

Die Pläne für das, nach dem Räumungsversuch 2014 vereinbarte, selbstverwaltete internationale Refugee-Center wurden torpediert und nie ernst genommen. Und das obwohl es ein Konzept gab, das mit einem freien Träger, mehreren Vereinen und der Nachbarschaft erarbeitet worden war und Pläne für Beratungsangebote, ein Café und einen politischen und kulturellen Treffpunkt beinhaltete.

Das Refugee Movement zeigte, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen. Ihre Forderungen nach Sichtbarkeit und gleichen Rechten, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft verweigert werden, haben Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigt und politisiert. Mut, Solidarität und gemeinsamer politischer Kampf sind nötiger denn je angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen, anhaltender Ausweitung der Grenzregime bis hin nach Afrika, alltäglicher rassistischer und kapitalistischer Ausbeutung, und des europäischen Rechtsrucks. Alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft!

“Es geht nicht um das Gebäude, es geht um die Bedeutung. Wenn ihr diesen Ort räumt, verlieren wir alle. Wir verlieren, was dieser Ort hätte werden können.” (Aktivisten aus der GHS)

You can’t evict a movement!
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Expulsion de l‘école GHS le 11/01/18 – Appel à la solidarité

Evacuation de la GHS le 11.01.2018 – solidarité avec les habitants.
7:45 manifestation
8:30 commence le cortège
Le 11.01.2018 à 8 heures du matin est prévue l’évacuation de la GHS. Au habitants rien qu’une proposition problématique a était faite, en continuation de l‘”accord” de l’O-Platz. Ceci est un autre tentative de la part du sénat de Berlin et du quartier de Friedrichshain-Kreuzberg de diviser le Refugee Movement. A des années de lutte pour l’autodétermination, pour la liberté de mouvement, contre le racisme et contre le régime européen de migration ils ont faits face avec menaces, violence répressive de la part de la police, isolation et surveillance de la part du personnel de sécurité, des semaines de siège du quartier par la police et la criminalisation des activistes.
Les plans pour ce qui était prévu après l’essai de évacuation, notamment un Refugee-Centre international autonome, ont été ignorés et jamais réellment considérés. Et ca alors que il y avait un concept élaboré avec un porteur libre, plusiers organisations et le voisinage et qui comprenait un service de consultation, un café et un lieu de rencontre politique et culturel.
Le Refugee Movement a montré que le refugiés lutte eux même pour leur status de subjects politique. Leur demandes pour visibilité et droits égales, niés par la société majoritaire blanche-allemande, ont animées et politisées groups, initiatives et individus. Courage, solidarité et la lutte politique commune sont plus nécessaire que jamais face aux restrictions continues du droit d’asil, aux extension perpétuelle du régime des frontières jusqu’á l’Afrique, à l’exploitation capitaliste raciste quotidienne et au glissement á droite en Europe. Tout le monde doit avoir le droit de décider où et comment abiter, indépendentement de statut et origine.
“Ce n’est pas question du bâtiment, c’est le signification. Si vous évacuez cet endroit nour perdons tous. Nous perdons ce que cet endroit aurait pu être.” (activistes de l’école)
Vous ne pouvez pas évacuer un mouvement!

Mehr hier/more there/plus là: https://oplatz.net/demo_zur_raumung_ohlauer_gerhart_hauptmanschule_berlin_kreuzberg/

16.01.18: Küfa + Film im Zielona Gora // 16/01/18. repas + film à Zielona Gora

(deutsch unten)

Soirée de Küfa – cuisine et documentaire
Lieu: Zielona Gora, Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin
Date: Mardi, le 16 janvier 2018, repas á partir de 19 h, projection á 20 heures.

Corasol – contre le racisme, show solidarity – projette le documentaire „White Charity“. Des expert.e.s expliquent les stéréotypes présents sur les affiches incitant à faire des dons et leur influence sur la vision qu’ont les européen.ne.s blanc.hes de l’Afrique et des blacks. Votre présence est vivement souhaitée. Bonne année á tout le monde! Film en allemand/anglais.

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Küfa und Dokumentarfilm
Ort: Zielona Gora, Grünbergerstr.73, 10245 Berlin
Datum: Dienstag, den 16.01.2018, Essen ab 19 Uhr, Film ab 20 Uhr.
Corasol – contre le racisme, show solidarity – kocht und zeigt den Dokumentarfilm „White Charity“. In diesem Film diskutieren Expert*innen die Stereotype auf Spendenplakaten und deren wesentlichen Einfluss darauf, wie weiße Europäer*innen ihre Bilder von Afrika und Schwarzen Menschen konstruieren. Ihr seid herzlich eingeladen mit uns zu essen, zu gucken und zu diskutieren. Allen ein gutes neues Jahr! Film in deutsch/englischer Lautsprache.

Montag, 18.12.2017: Internationaler Aktionstag

Wir rufen Euch auf, am nächsten Montag auf die Straße zu gehen!
Der 18.12.ist Tag der Migration und dieses Jahr Aktionstag gegen die Zustände in Libyen und die abschottende Grenzpolitik der EU.
Women in Exile ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Demo auf:

Montag, 18.12.2017, 16:30-18:30 vor der Vertretung der EU-Kommission in Berlin
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor

Hier findet ihr den Aufruf zur Demonstration: Aufruf Deutsch Aufruf Arabisch

    Demonstration this Monday!

The 18th of december is day of the migration and this year action day against the atrocities in Libya and politics of the EU that closes the borders.
Women in Exile calls with other groups to a demonstration:

Monday, 12/18, 4:30pm-6:30pm, in front of the representation of the EU commission
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor

Here you find the call from Women in Exile: Call Englisch

    Descendez dans la rue le lundi!

Le 18.12. c‘est le jour de la migration et cet anné jour d‘action en contre la situation en la Libye et la politique de la UE qui ferme ses frontières.
Women in Exile appelle avec autres groups à une manif:

lundi, 18.12.2017, 16-30 à 18:30 avant la répresentation de la commision de la UE
Unter den Linden 78, S+U Brandenburger Tor